Das Opfer des Wikingers

2. Teil der Wikingersaga


 

Norwegen im Jahr 802 n. Christus. Leif Svensson, Sohn des Wikinger-Häuptlings Hakon, hat geahnt, dass es nicht einfach sein würde, den Menschen in seinem Heimatdorf die lebendige Hoffnung nahezubringen, die er selbst kennengelernt hat. Der neue Glaube ist so ganz anders als die althergebrachte Lebensweise und Götterwelt der Nordmänner. Als die Anfeindungen zunehmen und ihn zu zermürben drohen, ziehen auch noch dunkle Wolken am Ehehimmel auf. Werden er und seine schwangere Frau Aryana jemals wieder zueinanderfinden? Da tauchen eines Tages fremde Schiffe im Fjord auf. Es ist Sigurd, jung und erbarmungslos, der für sich und seine Mannschaft eine neue Heimat sucht. Die Siedlung von Hakon erscheint ihm als ein verlockendes Ziel. Für Leif wird es eine grausame Zerreißprobe.   

 

Rezensionen:

Das Opfer des Wikingers erzählt auf wirklich eindrucksvolle Weise das Leben eines alten Volkes um 802 n.Ch. Auf beeindruckende Art packt Heidrun Hurst den Leser in seinen Bann und man kann sich vollkommen auf die neue Welt, die einem begegnet, einlassen.

Das Buch erzählt von Sklaven, von Eunuchen, von Frauen, die keine Rechte haben, von Kindern, die nach der Geburt getötet werden, weil sie dem Vater nicht zusagen. Das Buch zeigt die ganze Breite der Brutalität, der die Menschen zu jener Zeit begegnen mussten. Jedoch zeigt es auch viel Liebe und Hingabe, Menschen, die sich selbst opfern, um anderen zu helfen.
 

Die Geschichte ist ergreifend und flüssig geschrieben. Nach nur wenigen Seiten fühlt man mit den Hauptprotagonisten und kann sich Leif, Aryana, Hakon und auch Bronagh sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und bildlich wiedergegeben. Der Handlungsstrang ist sehr gut ausgearbeitet und der Spannungsbogen wird vom Beginn bis zum Schluss gehalten.

Zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Schluss traurig, dass nun die Geschichte zu Ende ist. Besonders gut empfand ich die kleine Legende, die sich hinten im Buch befindet und kleine, sprachliche Besonderheiten erklärt.

Das Buch werde ich ganz gewiss weiterempfehlen und mir mit Sicherheit auch noch den ersten Teil zulegen, den ich noch nicht gelesen habe. Von mir erhält das Werk die volle Punktzahl. Ergreifend, mitfühlend und atemberaubend.(Ausschnitt der Rezension von Anja)

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bei:   http://www.lovelybooks.de/autor/Heidrun-Hurst/Das-Opfer-des-Wikingers-779246611-w/

sowie bei:  http://www.histo-couch.de/heidrun-hurst-das-opfer-des-wikingers.html